Saturday, May 14, 2005

Beleriand


Middle Ages
Originally uploaded by dryguy.
Beleriand ist das Land beiderseits des Sirion, wo sich diejenigen Elben niederliessen, die dem Vala Orome zu Beginn des Ersten Zeitalters zwar nach Westen folgten, aber Mittelerde nicht verlassen wollten. Aus diesen Elben wurden die Sindar.

Der Name Beleriand soll ursprünglich Land von Balar bedeutet haben und nur für das Land rund um die Sirionmündung benutzt worden sein. Später für das ganze Land südlich der Ered Wethrin und westlich der Ered Luin. Der Fluss Sirion teilte es in Ost- und West-Beleriand. Die lange Hügelkette von Andram trennte den wenig bevölkerten Süden vom Norden, wo später die Elbenkönigreiche der Noldor lagen. Im Zentrum von Beleriand lagen die Reiche von Doriath und Nargothrond. Ganz im Norden Beleriands lag die Festung Morgoths: Angband.

Menschen kamen nur wenige nach Beleriand: zuerst nur die aus den drei Häusern der Edain. Einige traten in den Dienst von Elben, einige siedelten sich in Estolad (Sindarin: Das Lager) an, manche im Wald von Brethil (die Haladin) und viele zogen weiter in die Nördlichen Länder, wo sie als Verbündete im Kampf gegen Morgoth besonders willkommen waren.

Bei den Erschütterungen der Welt durch den Krieg des Zorns versank Beleriand im Meer, nur ein Stück blieb übrig: die Ered Luin, westlich von Eriador, wo sich Gil-galad und Círdan niederliessen.

Beleriand war für die Menschen und Hobbits des dritten Zeitalters ein Reich der Sagen und Legenden. Doch manche, wie Galadriel, Elrond und Círdan, hatten darin gelebt.

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